Modern Art Galerie

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Bernhard Vogel

Bernhard Vogel

Schon von Kind an beschäftigte er sich mich gern mit der Malerei, beeinflusst und inspiriert besonders von seinen beiden Großvätern, die mit ihm immer wieder malten und ihm dadurch stets einen neuen Anreiz boten. Er kann sich noch gut erinnern wie er unter Anleitung einer seiner Großväter lernte, einen Apfelbaum zu malen. Ihm ist dieses Erlebnis deshalb noch so gut in Erinnerung, weil er unmittelbar danach in die 1. Klasse Volksschule eintrat und gleich in der ersten Malstunde - welch ein Zufall - einen Apfelbaum malen musste. Mit dem Ergebnis erregte er sehr viel Aufsehen.

 

Die kreative Sehnsucht schlummerte in ihm und fand besonders nach einem schweren Motorradunfall 1983 ihren Auslöser. Es war eine begierige Suche nach einem Ausdrucksmittel, ein Ausprobieren und Experimentieren mit allen Techniken, bis er 1983 bei einem Aquarellseminar mit I. R. Toledo zum ersten Mal richtig intensiven Kontakt mit dem Medium Aquarell bekam. Erst durch die vielen Bilder der Teilnehmer wurde ihm das breite Spektrum dieser Technik vor Augen geführt. Es war Liebe auf den ersten Blick. Seit diesem Schlüsselerlebnis arbeitet er vorrangig mit diesem Medium, kombiniert und ergänzend mit der Zeichnung und Druckgrafik. Durch Toledo war ihm auch eine wertvolle Basis, was die Grundeinstellung zur Kunst betrifft, mitgegeben worden.

 

Ist es Glück oder Zufall, Maler zu sein und es auch zu bleiben, bzw. Erfolg zu haben? Er glaubt, dass neben dem Talent und dem inneren, dauerhaften Drang zu malen, ein grosses Maß an Bescheidenheit und Dankbarkeit für diese Gabe dazukommen muß. Eine weitere wichtige Fähigkeit sei es, die Sehnsucht und der Prozess des schöpferischen Aktes über alles stellen zu wollen und sich auch gedanklich von allem anderen loslösen und trennen zu können.

Sein Leben, seine Gefühlswelt, alles änderte sich durch die Kreativität schlagartig und erst im vollen Ausmaß, als er sich voll und ganz auf die Malerei konzentrieren konnte. Die Entscheidung, Maler zu werden, hat nichts mit Risiko oder Unsicherheit zu tun, sondern entspringt einem tiefen inneren Drang, der ausgelebt werden will und alles andere zweitrangig werden lässt.

 

John Constable: Malen ist für mich nur ein anderes Wort für Fühlen.

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